Unternehmensgründung

Von Pflanzen und Menschen

Wie aus einer gescheiterten Idee Arbeitsplätze wurden.

Gebürtig in Oberfranken wollte sie ursprünglich eine Orchideenplantage in Südafrika managen. Ein Plan, der aufgrund der damals vorherrschenden politischen Situation verworfen wurde. Da ihr Menschen ebenso am Herzen liegen wie Orchideen, war schnell der Wunsch geboren, mit Pionierarbeit die Arbeitswelt zu revolutionieren. 1985 gründete sie daher Hofmann Personal. Das Unternehmen wuchs rasch und gehört heute zu einem der größten Personaldienstleister in Deutschland und Österreich. Die Geburt ihrer Tochter vier Jahre nach der Gründung ließ den Wunsch in ihr keimen, Arbeitswelt und Familie vereinbar zu gestalten – zu einer Zeit in welcher der Begriff „Work-Life-Balance“ noch nicht geboren war. Bis heute glänzt Hofmann Personal daher mit kreativen Arbeitszeitmodellen.


Engagement

Ein Leben für die Arbeitswelt

Ingrid Hofmann lebt nicht nur für ihren Job. Sie atmet ihn.

Nach dem Mauerfall erkannte Ingrid Hofmann schnell das Potenzial, das hinter dem ehemaligen Eisernen Vorhang schlummerte, und expandierte rasch im Osten Deutschlands. Auch neben ihrem Job engagiert sich Ingrid Hofmann für die Arbeitswelt. Sie ist unter anderem im Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP) und bei der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) tätig. Seit 2010 ist sie Mitglied im Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit, berufen durch die damalige Bundesarbeitsministerin Ursula v. d. Leyen. Außerdem ist sie im Aufsichtsrat der LEONI AG, Nürnberg, vertreten.

Auszeichnungen

Der Erfolg wird sichtbar

In den 2000er-Jahren wird ihr Einsatz gewürdigt. Vielfältig.

Das brachte Ingrid Hofmann jede Menge Auszeichnungen ein. 2001 erhielt sie den Vogue Business Award und wurde im Jahr darauf zur „Unternehmerin des Jahres 2002“ gewählt. Ein Highlight war 2006 die Verleihung der Staatsmedaille für besondere Verdienste um die bayerische Wirtschaft. In 2007 folgte die Überreichung des Bundesverdienstordens durch den damaligen Bundespräsidenten Horst Köhler. Für die „Financial Times“ zählt sie zu den drei Top Unternehmerinnen Deutschlands. Sie ist Beiratsmitglied der Deutschen Bank (Bayern) wie auch der Bayerischen Landesbank. Weiters engagiert sie sich als ehrenamtliche Handelsrichterin und als dänische Honorarkonsulin.

Soziales

Unternehmertum verpflichtet

Für Ingrid Hofmann ist es selbstverständlich, sich sozial zu engagieren.

Doch neben all den Titeln und Auszeichnungen ist Ingrid Hofmann immer eine Frau geblieben, die sich um das Gemeinwohl kümmert. Mit der I. K. Hofmann Stiftung unterstützt sie vielfältig karitative Organisationen. Sie hat eben nicht nur ein Herz für Orchideen.